Berliner Spaziergänge
1. Es war einmal ein Schloss..
welches im II. Weltkrieg bombardiert und Jahre später von der Regierung der DDR endgültig abgerissen wurde. Erst vor einiger Zeit haben sich die Berliner für dessen Wiederaufbau entschieden. Dort ist das Humboldt Forum geplant, ein Ort der Kunst und Wissenschaft, der sich dem Dialog zwischen den Kulturen widmen wird.
Eine schöne Tradition, die schon die Dynastie der Hohenzollern vor vielen Jahren kultiviert hat, denn in der Umgebung des Schlosses bauten sie die Insel der Museen, die Humboldt Universität, den Boulevard Unter den Linden und viele schöne Plätze, die uns die Geschichte der Stadt erzählen. Ein Spaziergang durch das alte Berlin
2. Der Tunnel der Zeit
Wir fangen unseren Spaziergang in dem Areal an, wo sich das Zentrum der Macht der Nationalsozialisten befand. Dort befinden sich die Reste der Gestapokeller und ein Dokumentationszentrum über die Zentralen des nationalsozialistischen SS- und Polizeistaats. Von hier aus gehen wir durch das Labyrinth des Holocaust Mahnmals, ein Stelenfeld, das an die Ermordung der Juden erinnert,vorbei am Brandenburger Tor und Pariser Platz bis zum Reichstag am Platz der Republik. In dieser Umgebung ist das neue Regierungsviertel entstanden: das Kanzleramt und die Lokomotive der Regierungsfunktionäre am Spreebogenplatz.
Ein Spaziergang durch das Regierungsviertel
3. Vom Checkpoint Charlie in das neue City Center
Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Berliner Grenzübergänge in den Mauerzeiten und lag in der Nähe des vor dem Krieg so genannten Zeitungsviertel.Heute befindet sich dort eine Gedenkstätte der Berliner Mauer.
Wir gehen am ehemaligen Mauerstreifen vorbei zum Potsdamer Platz, einer der wichtigsten Knotenpunkte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, Brachgelände während der Mauerzeit und heutzutage modernste Skyline Berlins.
Ein Spaziergang durch die neue Metropole
4. Durch die Kreuzberger Kanäle
Die Oberbaumbrücke war eine ehemalige Fußgänger Grenzübergangstelle, die damals nur die Rentner passieren konnten. In den Mauerzeiten verlassen, wurde Sie mit einem Projekt des spanischen Architekten Calatrava restauriert. Heute ist die Brücke wieder das Verbindungsglied zwischen Friedrichshain und Kreuzberg. Von der Brücke gehen wir am ehemaligen Mauerstreifen über das Görlitzer Ufer am Landwehrkanal entlang, der Mitte des XIX Jahrhunderts gebaut wurde, um die Spree als Transportweg zu entlasten.
Durch den heutigen Grünstreifen am Luisenstädtischen Kanal, historischer innenstädtischer Wasserweg, der die Spree mit dem Landwehrkanal verband, erreichen wir die East Side Gallery, berühmt für ihre Mauerbilder und größte Open Air Gallery der Welt.
Ein Spaziergang am einstigen Ende West- Europas
5. Am Spreeufer im Treptow
Der Spaziergang beginnt am alten Mauerwachturm am Schlesischen Busch, ein Denkmal aus diesen Zeiten, in dem Texte und Videos von Zeitzeugen gezeigt werden.
Von dort aus erreichen wir den Treptower Park mit dem kolossalen Sowjet Denkmal für die im II. Weltkrieg gefallenen Soldaten. Wir setzen unseren Spaziergang fort Richtung Insel der Jugend, ein beliebtes Exkursionsziel der Berliner, das durch eine pittoreske Brücke erreicht wird. Am Spreeufer entlang kommen wir am S-Bahnhof Treptower Park an.
Ein Spaziergang auf der anderen Seite der Mauer

